22.-24. Juni 2012, Alpinkoordniation am Klagenfurter Höhenweg

Von 22.-24. Juni 2012 fand die Alpin-Koordination der Team Alpin Akademie der Naturfreunde statt. Dies ist eine Fortbildungsveranstaltung für ehrenamtliche Tourenführer (Lehrwarte und Instruktoren) der Naturfreunde.

Geplant war die Begehung des Klagenfurter Höhenweges vom Nordportal des Hochtortunnels an der Glocknerstraße bis zum Sonnblick. Die Route verläuft über nicht weniger als sechs Dreitausendergipfel und einige kleinere Gipfel. Der höchste Punkt ist der Hocharn (3254m). Der Weg führt zunächst eher einfach dann immer anspruchsvoller genau entlang des Alpenhauptkamms.
Nicht weniger als 1700Hm sind zu bewältigen, steile Firnfelder zu queren, Felstürme zu überklettern und steile (aber versicherte) Abstiege und Blockkletterei zu überwinden. Ziel war das Zittelhaus am Sonnblick (3106m) und anschließend der Talabstieg. Die Route sollte in zwei Etappen mit einem Biwak beim Otto Umlauf-Biwak bewältigt werden.
Aber es kam anders. Das Wetter war beim Weggehen schlecht, die ganze Nacht hat es geschüttet und auch in der Früh regnete es noch. Wir entschlossen und nach einem Online-Studium mehrer Wetterprognosen, der Wetterkarten und des aktuellen Regeradars trotzdem zu gehen.
Das Wetter wurde auch wirklich bald besser, wirklich schön wurde es aber auch wieder nicht. Da wir befürchteten, dass es gewittrig werden könnte, rief unser Bergführer Marcellus auch unterwegs auch noch einen Meterologen in Innsbruck an um uns über die aktuelle Wetterentwicklung zu informieren.
Wir beeilten uns den Weg zu bewältigen und erreichten schon am frühen Nachmittag das Otto Umlauf Biwak.
Bei dem feucht-kalten Wetter und der Chance schließlich bei einem Gewitter hier draußen zu sein, wollte niemand hier abwarten bis die Nacht anbricht und um hier zu schlafen. So entschlossen wir uns auch die zweite Tagesetappe bis zum Zittelhaus gleich am ersten Tag zu bewältigen.
Nach insgesamt elf Stunden erreichten wir schließlich die Hütte am Gipfel des Sonnblicks (3106m). Am nächsten Tag nahmen wir uns dann den ganzen Vormittag Zeit um Führungs- und Rettunstechnik für derartige Höhenwegbegehungen mit Gruppen zu trainieren.
Anschließend stiegen wir über das Fleißtal zum Wirtshaus Alter Pocher ab, von wo uns ein Taxibus wieder zurück zu unseren Autos brachte.

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